Samstag, 24. März 2012

Glasnost und Perestroika,

es grüßt ein russischer Abend, verbracht mit dem übelsten Wodka, aber dafür dem attraktivsten Doktor der Geschichte (Anwesende natürlich ausgenommen!). Und netter Gesellschaft selbstverständlich!

Dienstag, 20. März 2012

Ich bin verliebt!

Mein erster Versuch, eine Romanze mit einer hausgemachten Panzanella anzufangen, endete eher frustrierend. Wir sind nicht einmal Freunde geblieben! Bekanntermaßen können solch tragische Liebschaften aber um so heftiger erneut entfachen - und so sind Panzanella und ich jetzt so glücklich vereint wie, höm, Pyramus und Thisbe?



Wer gleichfach eine neue Liebe entdecken möchte, die sich wundervoll für ein frisches kleines Vergnügen an einem Frühlings-Feierabend eignet, dem sei das folgende Rezept - für 2 Personen - ans Herz gelegt:

* 1 langes Baguettebrötchen oder zwei kleine würfeln, im Ofen 5 Minuten unterm Grill rösten
* 1/2 Gurke,
* 1 kleine gelbe Paprika (oder 1/2 große),
* 2-3 Tomaten
würfeln.
* 2 Stangen Sellerie und
* 1 rote Zwiebel fein in Scheibchen bzw. Ringe schneiden.

Das Salatzeugs miteinander vermischen und
* 2 TL Kapern
* sowie frische Kräuter nach Belieben darüber geben.

Eine Sauce aus
* 3 EL Essig
* 1 TL Senf
* 3 EL Olivenöl
* 1-2 Knoblauchzehen
(mit zweien ist es sehr knoblauchig, also eine Typfrage)
* Pfeffer und Salz
machen, die man in geenauuu der Reihenfolge eins nach dem anderen miteinander verrührt.

Salat, Brot, Sauce gut vermischen, und noch solange ziehen lassen, bis man den Tisch gedeckt, die Brettchen und Messer wieder abgespült, die Hände gewaschen und noch einmal Mails gecheckt hat. Wirklich, das muss ein bisschen ziehen! ;-) Eine Viertelstunde etwa dürfte nicht schaden.

Auf die Frühlingsgefühle!

Sonntag, 18. März 2012

Zurechtgelegt

Dass ich das jetzt zu postende Essen gemacht hab, ist schon etwas länger her - so lange, dass ich gar keine Geschichte mehr dazu erzählen kann ;-) Ich weiß nur noch, dass der Mann im Haus ein ähnliches Rezept auf der großen Rezepteseite entdeckt hatte, das wir mit ein paar Abwandlungen umgesetzt haben: Eine vegetarische Paella.



Für 2 Personen braucht es:
* 1 Zwiebel
* 150 gr. Risottoreis
* 1-2 Knoblauchzehen
* 1 Chilischote
* 1 Paprika
* 1-2 Tomaten
* 1 Handvoll Maiskölbchen
* 1 Handvoll schwarze Oliven
* 1/2 Dose Erbsen
* 1 Handvoll Cashewkerne
* Gemüsebrühe, Kurkuma, Kreuzkümmel


Die Zwiebel schälen und würfeln. Öl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebelwürfel dort andünsten. Den Reis hinzugeben, mit Kurkuma und Kreuzkümmel würzen und etwas rühren. Knoblauch hacken, Chilischote mörsern und beides mit verrühren Die Paprika würfeln, hinzugeben. Ebenso die Tomaten. Etwa 400ml. Gemüsebrühe ansetzen, den Reis damit aufgießen und köcheln lassen, bis er bissfest ist (guckt am besten auf eure Reispackung - vielleicht habt ihr ja sogar richtigen Paella-Reis? Ansonsten sicherheitshalber die Brühe nach und nach dazugeben, so dass der Reis immer was zu kochen hat, aber nie ersäuft ;-) ). Die Maiskölbchen halbieren und mit den Oliven, den Erbsen und den Cashewkernen dazugeben. Noch ein paar Minuten vor sich hinköcheln lassen (das Rühren nicht vergessen). Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Ich hab mir dazu einen grünen Salat mit saurer-Sahne-Sauce (saure Sahne, Essig, Öl, ggf. etwas Milch, Pfeffer, Salz, Petersilie und Schnittlauch verrühren) gemacht.

Und: Ich hab lange darüber nachgedacht, warum um Gottes willen Maiskölbchen da rein kommen. Die stechen doch von Stil und Form irgendwie heraus. Beim Essen dann kam mir plötzlich die Erkenntnis: Allegorie! Muscheln, Tintenfischarme und Shrimps! Oliven, halbierte Kölbchen und Cashews!
Naja, vielleicht war es auch nur zu viel Weißwein.

Samstag, 17. März 2012

Wie üblich, nur anders

Nach einer längeren Kochabstinenz durch Abwesenheit sind Herd und Backofen wieder angeschmissen. Mitgebracht habe ich ein schönes neues Kochbuch (Danke an dieser Stelle! :)): von der Stiftung Warentest "Sehr gut kochen. Die besten Rezepte aus der test-Küche". Es besticht wirklich durch eine Reihe von Rezepten, die sehr einfach und reduziert sind (oft nur eine Hauptzutat und ein Hauptgewürz, aber fast nie 08/15-Rezepte, sondern spannende Kombinationen.

Davon inspiriert, gab es gestern ohne lange Vorbereitung Spaghetti mit zweierlei Tomaten. Das ist jetzt noch ein eher unpassendes Beispiel, weil doch recht nahe an einem Standard-Rezept und in gewisser Weise eine erneute Variation meiner hundert-und-einer Spaghetti Aglio Olio. Aber sie sind ja auch immer wieder gut, und der Kühlschrank war noch nicht gewappnet für Ausgefallenes.



Und so gehts, für zwei:
* 200-250 gr. Spaghetti (sonst nehm ich immer 200, ergibt 2 Teller, aber bei Aglio Olio darf es auch etwas mehr sein, um die mangelnde Sauce wieder auszugleichen...)
* 2 Knoblauchzehen
* 80-100 gr. getrocknete, eingelegte Tomaten
* 2 große, frische Tomaten (nach Rezept einige Kirschtomaten - das wäre besser gewesen, waren aber nicht da)
* 5 Zweige frischen Thymians
* Parmesan

Die Spaghetti kochen. Den Knoblauch in Stifte schneiden, in einer Pfanne Olivenöl erhitzen, den Knoblauch darin andünsten. Die getrockneten Tomaten in feine Streifen schneiden, dazu geben. Die Pfanne runterschalten (laut Kochbuch sollte man sie ausmachen, aber damit waren vielleicht normale Elektroherde gemeint. Bei meinem Gasherd ergab das Ausschalten angesichts der weiteren Zubereitung und Umrühr-Aktionen eher lauwarme Spaghetti...)
Kirschtomaten halbieren oder die großen in Stücke schneiden. Dazu geben, ebenso den abgezupften Thymian-Blättchen. Mit Salz und etwas gemörserter Chili abschmecken.

Die Pasta abgießen, in die Pfanne geben und gut mit den Tomaten verrühren (evtl. nochmal nachsalzen?). Parmesan reiben und darüber geben. Super schnell, super einfach, lecker.

Sonntag, 19. Februar 2012

Mit schönen Grüßen

aus dem Pott!