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Montag, 15. August 2011

Märchen mit 1001 Tomatensauce

Vor einer Woche erreichte uns eine frische Lieferung aus dem großelterlichen Garten: gelbe Zucchini! Toll! Die erste wurde direkt am gleichen Abend verarbeitet. Und was geht am besten mit Zucchini?
?
...

Nudeln! (Nicht überraschend, vermutlich... ;-) ). Weil ich im Moment von Sahne ein klitzekleines bisschen Abstand nehme, sollte es eine leckere Sauce auf Tomatenbasis werden. Ein bisschen hab ich nach neuen Ideen gesucht, und bin bei Chaosqueen glücklich fündig geworden!

Sie kocht dort Pasta mit Zucchini, Zwiebeln, Tomate und Vanille und ich habe es ihr nachgetan! Ein leckeres Sugo mit einem feinen Vanille-Nachgeschmack, der sich aber nicht aufdrängt (manche Mit-Esser mögen ihn gar nicht geschmeckt haben - - ich aber sehr wohl!).
Ansonsten besticht die Sauce durch die optisch und geschmacklich schicken zweierlei Oliven (die sich natürlich auf meinem Foto solide verkrümelt haben...)! Ich könnte mir dazu, alternativ zu dem Vanillekniff, noch gut etwas Thunfisch mit dazugehörigem Öl vorstellen - aber ich ess ja keinen. Möge es also bei Lust und Laune jemand anderes ausprobieren :)

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Achtungserfolg

Letztens hatte ich das Vergnügen, mich ein paar Tage um zwei Minderjährige kümmern zu dürfen. Alles inklusive! Mit Kochen! Was für ein Vergnügen! Für mich Einzelkind etc vollkommen ungewohnt, so eine Mischung aus einem 12jährigen und einer 16jährigen, von denen einer dieses und der andere jenes nicht mag. Also hab ich mich für einen sozialverträglichen und schnellen Einstieg (-> Markt -> Kochtopf -> Tisch) entschieden, der erfahrungsgemäß immer geht (und nie daneben ist): Spaghetti mit Tomatensauce, Parmesan und Basilikum.




Die Tomatensauce sollte überzeugend und nicht zu experimentell schmecken, also ging sie so:

* 1-2 Zwiebeln
* 1-2 Knoblauchzehen
* 4 frische Tomaten
* passierte Tomaten
* Tomatenmark
* Creme fraiche.
* frischer Basilikum, Oregano, Majoran, Zucker, Öl.

Die Zwiebel würfeln, in Öl glasig werden lassen. Den Knoblauch würfeln, dazugeben. Mit 1-2 TL Zucker bestreuen, karamellisieren lassen. Tomaten würfeln, dazugeben, ein bisschen brutzeln lassen. Dann mit passierten Tomaten und Tomatenmark aufgießen, bis die richtige Schlabberpamp-Konsistenz entsteht. Mit grünen Kräutern, Pfeffer, Salz, etwas Muskat abschmecken. 2-3 Löffel Creme fraiche hinzugeben. Basilikum zupfen, waschen, trockentupfen und wieder zupfen. Am Ende dazugeben.

Angeblich erzählen die Kinder HEUTE NOCH DAVON!! Das beschämt mich dann doch ein bisschen...Nudeln mit Tomatensauce...gibts ja gar nicht...

Samstag, 25. September 2010

Wieder am Herd!

Nach einer weiteren Woche (diesmal beruflicher) Reiserei ist jetzt hoffentlich erst einmal Schluss für dieses Jahr mit langfristiger Aushäusigkeit und wieder Zeit für ein bisschen Selbstgekochtes! Der Wiedereinstieg ganz unspektakulär, nämlich mit Pasta (wer hätte das gedacht?), passend zum Erntekalender mit Zucchini. Mit einer solchen (sooooooooooo lang war die! echt wahr!) haben uns nämlich auch in diesem Jahr netterweise unsere Vermieter beglückt; natürlich selbstgezüchtet aus dem Garten.

Bisher habe ich mit Zucchini meist eine Senf-Thymian-Sauce gemacht; diesmal stand die Laune nach etwas anderem, und zwar einer ganz einfachen Parmesansauce (denn nebenher wurden noch Apfelmuffins gebacken...).






Das Grundrezept ist dieses von Chefkoch, ich habe es allerdings doch etwas abgewandelt, und schreibe deshalb meine Version nochmal extra auf - für Zwei:

* 250 gr. Pasta (in diesem Fall Tortiglioni)
* 1 große Zucchini (oder eine halbe von einer riiiesigen ;-) )
* 2 Zehen Knoblauch
* 1 Zwiebel
* mind. 2 EL geriebenen Parmesan, aber besser auch noch was für zum bestreuen
* 1/2 Becher Sahne
* 1/2 Becher Saure Sahne

Und so gehts: Pasta kochen. Zucchini in Scheiben schneiden, eine der Knoblauchzehen in Scheiben schneiden. Beides in einer Pfanne mit Olivenöl vorgaren, bis die Zucchinischeiden bissfest gar sind. Herausnehmen und warm stellen. Zwiebel würfeln, in die Pfanne schmeißen, zweite Knoblauchzehe hinzupressen. Etwas andünsten, dann mit den beiden Sahnesorten aufgießen und ein bisschen einköcheln lassen. 2 EL geriebenen Parmesan darin auflösen. Pasta sowie Zucchini unterheben. Mit Salz und Pfeffer großzügig abschmecken, zum Servieren noch einmal mit Parmesan bestreuen. Einfach, aber bekömmlich. Und schmackhaft.

Freitag, 25. Juni 2010

Rot-Grüne Kombi

...irgendwie dachte ich, als ich letztens mal alleine zuhause war: Machste doch was passend zur Fußball-WM. Was in so Trikot-Farben. Das wär doch witzig. Hab ich dann auch:


Ja. Naja. In der WM kommt Grün-Orange, eine Kombi, die mir als Ex-Bremerin quasi als Synonym für Fußball eingebrannt ist, aber nun leider gar nicht vor. Hab ich gar nicht realisiert, irgendwie. Voll komisch. Ich war so begeistert von meinen grünen Tagliatelle-Resten, die farblich so perfekt mit meinen übrigen Möhren zu harmonieren schienen, dass ich nicht weiter als von Zwölf bis Mittag gedacht hab :-D


Geschmeckt hats aber trotzdem. Ich hab es so Pi-mal-Daumen gemacht - Und zwar so:

12o gr. grüne Tagliatelle kochen. Zwei Möhren mit dem Sparschäler in Streifen ziehen. In einer Pfanne ein bisschen Lauchringe in Öl anschmurgeln. Mit Sahne aufgießen. Diese zum Kochen bringen. Mit Pfeffer, Salz und Thymian würzen, und einköcheln lassen.

Zwei bis drei Minuten vor Ende der Garzeit der Pasta die Möhrenstreifen mit in den Nudeltopf geben und zusammen zu Ende garen lassen.

Pasta und Möhren abgießen und in die Pfanne zur Sahne geben. Frische Kräuter können nicht schaden, ebenso ein Hauch Kurkuma und Kreuzkümmel. Alles unterheben und verspeisen!

Montag, 21. Juni 2010

Geteilte Pfann' ist doppelte Freud'

Bei den indischen Gerichten, die ich in letzter Zeit ausprobiert hab, hab ich mir die Doppelbelegung der Pfannen abgeschaut - in einer Pfanne schmurgelt in der einen Ecke das Eine vor sich hin, während in der anderen Hälfte das Andere blubbert.

So hab ich das jetzt auch auf die Übliche Pastaküche übertragen, und letztens bei einem fixen Resteessen angewandt: Tortellini mit Paprika und Tomaten in Balsamico-Sahne-Reduktion


Die Tortellini waren gekaufte Käsetortellini, die bei mir im Vorratsschrank lagerten und langsam (aber sicher...) mal weg mussten. Und bei sowas weiß ich immer nicht, was ich dazu machen soll - Sahnesößchen würde gut passen, aber Sahne- oder Käsesauce zu Käsetortellini sind mir im Moment doch ein bisschen zuviel des Guten (außerdem ist das so ein Essen, das ich mir notfalls für die Nudeltheke in der Mensa aufheben muss, wenn sonst nix mehr geht ;-) ).

Also hab ich Gemüsiges in die Pfanne geschmissen:

Olivenöl in die Pfanne, ein kleines Zwiebelchen anschmurgen. Eine Paprika würfeln und dazugeben, ebenso wie eine fein gewürfelte Knoblauchzehe. Ein bisschen garen lassen. Dann zwei Handvoll Kirschtomaten halbieren. Die Paprika zusammenschieben und die Kirschtomaten in der anderen Hälfte der Pfanne erhitzen. Wenn die Tomaten heiß sind, mit etwas Balsamico ablöschen und darin ein bisschen blubbern lassen. Die Paprika-Hälfte gleichzeitig mit Sahne angießen, diese einkochen lassen. Klar, das vermischt sich schon etwas, aber wir sind da ja tolerant.

Nachdem sich beide Flüssigkeiten reduziert haben und das Gemüse durch ist: Ordentlich durchrühren und mit Pfeffer und Salz und Thymian abschmecken.

So hab ich's gemacht. Ich fand die Sauce experimentierfähig, aber durchaus schon lecker. Nur zu den Käsetortellini hat sie für meinen Geschmack nicht so 1a gepasst, ich würde sie eher nochmal zu ungefüllter Pasta machen - sie war durch den Balsamico doch relativ dominant im Geschmack. Zu den Käsetortellini muss halt doch Sahnesauce dazu, befürchte ich. Oder was reicht ihr dazu?

Samstag, 19. Juni 2010

So, endlich hat mich heute gegen 17 Uhr das Büro nach einer arg verlängerten Woche ausgespuckt, und ich komme dazu, euch den ersten der beiden Abstimmungssieger aus der Pasta-Reihe zu zeigen: Orecchiette mit Kichererbsen-Tomaten-Ragout aus dem GU "1 Nudel - 50 Saucen"



Erstmal vorweg: Mit den Saucenmengen aus dem Rezept kommt kein normaler Mensch hin. Ich habe die Menge für 4 Personen gemacht, ungläubig nochmal reichlich aufgestockt, dann zu dritt davon gegessen, und es war schon eher knapp - für jeden halt ein Teller ohne viel Überhang.

Ich schreib deshalb mal, mit welchen Mengen ich gearbeitet hab - hier also für drei Teller:

* 125gr. getrocknete Kichererbsen (oder eine Dose)
* 4 Zweige Rosmarin
* 2 Lorbeerblätter
* 2 getrocknete Chili
* für Fleischesser käme hier noch 100 gr. Pancetta, der wurde bei mir weggelassen, stattdessen reichlich Pinienkerne angeröstet und dazu gereicht
* 2 Knoblauchzehen (laut Rezept 4)
* 10 Salbeiblätter (laut Rezept 4 Blättchen)
* 1 kleine Dose geschälte Tomaten
* reichlich Tomatenmark und eine halbe Packung passierte Tomaten (von mir angesichts der Not hinzugefügt...) 

Die Kichererbsen am Vortag einweichen. Dann mit Wasser bedecken, und mit Lorbeer, den Chilis und zweien der Rosmarinzweige auf dem Herd köcheln lassen, bis sie gar sind (etwa eine Stunde, laut Kochbuch.

Hier köcheln sie noch idyllisch und mit viel Platz und Wasser vor sich hin.

Nicht anbrennen lassen! Auch nicht, weil man noch eben am Sonntag was für den Chef fertigmachen musste (ich sags euch, die Woche hatte es in sich...). Lieber öfter mal Wasser nachkippen. Wenn es unerwarteterweise doch anbrennen sollte, den ganzen Scheiß frustriert wegkippen, übellaunig den Topf schrubben und auf die Kichererbsen-Dose im Vorratsschrank zurückgreifen. Dann nochmal von vorne loslegen. Nur gehts jetzt halt schneller wegen Dose, nech?

Knoblauch würfeln. Rosmarin (die anderen beiden Zweige) und Salbei waschen. Die Nadeln vom Rosmarin abzupfen und fein schneiden. Salbei schneiden. 

Öl erhitzen. Wenn man Pancetta nimmt, darin andünsten. Sonst nur die Kräuter. Dann Knoblauch dazugeben. Die Dosentomaten zerstückeln und mit Saft dazugeben. Mit Tomatenmark und passierten Tomaten anreichern, bis Menge und Konsistenz stimmen... 10 Minuten köcheln lassen. Dann die Kichererbsen hinzugeben. Mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken. Noch einmal 5 Minuten köcheln lassen. Servieren.

Man, das war eine schwere Geburt, sag ich euch. Dafür ist es im Verhältnis dann ein schmackhaftes, aber nicht soo spektakuläres Essen. Vorteil der Dosenkichererbsen: Damit geht es dann auch entsprechend schnell. 

Sonntag, 21. Februar 2010

Gnotschi

...bekommt man in der Unimensa, bei mir gibts natürlich Njokki!

Wie früher bereits irgendwann mal mit einer süßen Tomatensauce und mit Mozzarella in den Ofen geschoben.

Für zwei - und das beruht bei mir auf einer Packung fertiger Gnocchi - brauchts:

* 1 Packung fertige Gnocchi (hörthört!), das sind 500gr.
* 1/2 Zwiebel, gewürfelt
* 1-2 Knoblauchzehen, gepresst
* 1 Dose Tomaten, wenn, so wie bei mir gestern, die 3 "echten" verschimmelt sind (*tss*)
* Oliven (ein bisschen klein geschnitten)
* Kapern
* Zucker, Pfeffer, Salz, Thymian, Rosmarin, Basilikum
* 1 Mozzarella

 - also gar nicht viel!

Im Saucentopf Olivenöl erhitzen, die Zwiebelwürfel glasig schmurgeln. Dann den Knoblauch dazupressen, einen TL Zucker darüber streuen und ein bisschen karamelisieren lassen.

Anfange, die Gnocchi zuzubereiten (sobald das Wasser erstmal kocht, brauchen sie aber nur drei oder vier Minuten).

Dann die Tomaten in den Saucentopf entlassen, mit der Gabel lustvoll zerdrücken (Version für Faule). Oliven und Kapern zugeben, mit Pfeffer und Salz, aber vor allem Rosmarin, Thymian und Basilikum abschmecken.

Gnocchi und Sauce in einer kleinen Auflaufform mischen (Achtung, jetzt kommen viele Bilder!).

Den Mozzarella in Scheiben schneiden, noch etwas zerfisseln und großzügig darüber verteilen.

In den Ofen geben, bis der Mozzarella schön zerlaufen und angebräunt ist.

Rausholen

bewundern

servieren.

Montag, 9. November 2009

...gedip(p?)t

...als Nachschlag zu den Salaten gibts heute noch eine kleine Dip-Inspiration - zum Salat ess ich nämlich gern entweder Käsebrot oder was Fladenartiges und Dip.

Hier gibts einen lecker' Sesamkringel vom Türken und dazu einen thematisch ungefähr passenden Dip: Einfach einen kleinen Becher Naturjoghurt mit einem halben zerkrümelten Feta und ungefähr zwei Löffeln Ajvar (wir haben so einen lau-scharfen...) verrühren. Wer sich Mühe machen will, kann natürlich auch den Pürierstab zur Hand nehmen, um die Konsistenz noch zu verfeinern. Und dann, wenn man grad dabei ist, auch sicher noch mehr reinpürieren... z.B. getrocknete Tomaten?

Aber auch in der schnellschnell-Version ist es wirklich zu genießen ;-)


Samstag, 24. Oktober 2009

Das kleine Schwarze meines Oeuvres

Ein angemessener Ersatz für bittere Kürbisse und überhaupt alles, und auch grundsätzlich immer gut zu essen, sind: Spaghetti mit Tomatensauce.



Ich mach sie immer halbecht. Also, eigentlich ganz echt, aber ich verwende passierte Tomaten und/oder Tomatenmark. Ein Relikt aus meiner studentischen Zeit, als schon Tomaten zu teuer waren. Aber immerhin, das Verhältnis der Zutaten hat sich inzwischen zugunsten der Tomaten verändert :-)

Also, für eine schöne echte italienische Tomatensauce für zwei Teller Nudeln braucht es:

* Olivenöl und Balsamico-Essig
* ein Zwiebelchen
* 1-2 Zehen Knoblauch
* 2-3 Tomaten
* etwas passierte Tomaten und/oder Tomatenmark
* Thymian, Oregano, Rosmarin, Salz und (Cayenne-)Pfeffer, Zucker
* frischer Basilikum
* Parmesan


Die Zwiebel hacken und in Olivenöl glasig rühren. Knoblauch pressen und nur noch kurz hinzugeben. Tomaten in Würfel schneiden (dabei die Stielansätze entfernen), dazugeben. Mit Zucker karamellisieren, mit einem Schuss Balsamico ablöschen und reduzieren.

Mit passierten Tomaten und Tomatenmark auffüllen. Mit den angeführten Gewürzen abschmecken (falls noch Zucker hinzusoll, kann man diesen auch mit Honig ersetzen). Köcheln lassen - je länger, je lieber.

Zum Schluss vom Herd nehmen. Noch einmal einen Schuss frisches Olivenöl unterrühren. Mit frischem Basilikum und geriebenem Parmesan servieren.

Montag, 27. April 2009

Pasta und Tomaten die Hundertachtzigste...

...aber dann isses doch immer wieder anders und lecker.

So zum Beispiel hier: Spaghetti mit einer Sauce aus getrockneten Tomaten:

Nicht selbstgemacht, aber selbstgegessen :-))

Aber das Rezept erfragt! Und das geht so:

Zwiebeln schnibbeln und in Olivenöl andünsten. Wenn sie weich sind, Knoblauch und getrocknete Tomaten, auch geschnibbelt, dazugeben und mitdünsten.
Wieviel von allem? Na; Nach Gusto.
Mit Hühner- oder Gemüsebrühe auffüllen, und einen GUTEN Schuss trockenen Weißwein darauf. Wenn alles heiß ist: Ziegenfrischkäse einrühren. Zuletzt würzen: Salzen, PFEFFERN!!!!!!, ein wenig Piri-Piri und, wenn man mag, Mondamin dazu zum andicken - fertig. Ideal, wenn man nichts Frisches zu Hause hat.

So schreibt die ebenso grandiose Köchin wie Künstlerin Catharina, die mich damit beglückt hat (schnuppert mal beim Link vorbei, ich leg euch insbesondere die Feuertonnen ans Herz - ideal für Garten, Terasse, Feuer, verzaubert, gemütlich...) 

Im Serviervorschlag käm dann noch Rucola und Parmesan dazu. Macht das ganze noch frischer und würziger.

Lecker, lecker...

Samstag, 21. Februar 2009

Gnocchi*




Die Sauce hier kommt meiner klassischen Tomatensauce schon ziemlich nah, ist aber in einer entscheidenden Geschmacksnuance verändert. Nämlich süß statt salzig.

Für 2:
* etwa 200gr. Gnocchi
* Tomaten, am liebsten eine gute Handvoll Kirschtomaten
* passierte Tomaten
* Oliven, Peperoni, Kapern
* braunen Kandis
* Balsamico und Olivenöl
* Mozzarella


Die Pasta aufsetzen, die Tomaten kleinschneiden (bzw. die Kirschtomaten halbieren). Im Saucentopf Öl erhitzen, die Tomaten dazugeben. Mit braunem Kandis bestreuen. Wenn der geschmolzen ist, mit Balsamico ablöschen (wenn ich mal Sherry hätte, würd ich es auch damit versuchen...).
Dann mit passierten Tomaten aufgießen, Oliven, Kapern und evtl. auch Peperoni dazugeben. Mit Pfeffer und ein bisschen Salz und grünen Gewürzen nach Geschmack verfeinern.
Im Gegensatz zu meiner Standard-Sauce würde ich hier auf keinen Fall Feta verwenden, sondern am Schluss - wenn überhaupt Käse - etwas Mozzarella hinzugeben. Der ist schön mild, das passt gut zu der süßlichen Sauce, finde ich.


* Dass diese Pasta-Sorte auch Gnocchi genannt wird, find ich ja schon ein bisschen verwirrend. Kommt vermutlich von der Form, gnocco ist ja der Kloß und Gnocchi dann nicht nur der kleine Kartoffelkloß, der ja in der Verwendungsart beinah schon in die Kategorie "Pasta" fällt, sondern auch noch die oben gezeigte Pasta, die nur noch in der Form an die Kartoffel-Gnocchi erinnert *kopfkratz*
Oder hat jemand noch eine abstrusere These? :-D

Sonntag, 17. August 2008

Zucchini, Zucchini

Zucchini ist eins meiner Lieblingsgemüses (-gemüse? -gemüsen? Zeit für einen neuen Plural *find*).

Und am allerbesten passt es zu ...Pasta! (...Überraschung!)


Deshalb gabs in dieser Woche Nudeln mit einer Zucchini-Senf-Thymian-Sauce .


Falls noch jemand mag - oder gleich zwei - dann kauft oder habt vorrätig:

* ~200gr Nudeln nach Wahl, aber besser kurze
* 1 Knoblauchzehe
* 2 kleine oder 1 große Zucchini
* 1/2 Töpfchen Sahne
* Gemüsebrühe
* 1-2 TL Senf
* Saucenbinder
* Thymian, Pfeffer, Salz, Öl


Die Zucchini stifteln (oder würfeln oder wie auch immer, hauptsache, es passt zu den Nudeln).
Die Pasta garen.
Zucchini und gepressten Knoblauch in eine Pfanne mit heißem Olivenöl schmeißen, ein bisschen angaren, schonmal mit Thymian würzen.
Mit Sahne und Gemüsebrühe ablöschen. Ich nehm eher immer mehr Gemüsebrühe, vielleicht so 200ml, und dicke dann am Schluss die Sauce mit Saucenbinder an. Man kann sich aber natürlich auch von vorneherein auf mehr Sahne und weniger Gemüsebrühe verlassen...

Die Sauce etwas köcheln lassen, bis die Zucchini gar sind. Dann mit Pfeffer, Salz und Thymian und vor allem dem Senf abschmecken.

Zusammen servieren, fertig, lecker!

Dienstag, 24. Juni 2008

Achtung, Werbeunterbrechung

Auf die Nachfrage meiner liiiebsten Online-Freundin zum vorletzten Beitrag gibts nochmal eine kleine Produktempfehlung.

Ja, ich gestehe, ich hab meine Falafel bisher nur mit Packungen gemacht, nach Anweisungen, die nur rudimentär ins Deutsche übersetzt sind und einer großen Portion Glück...

Also, und jetzt hab ich eine neue Favoriten-Marke, und ich bin mal so frei und bewerbe diese:

Gut, die Anleitung lässt wieder viele Fragen offen, aber ich hab eine Tüte mal mit gut 200-230ml Wasser angerührt, und alles wurde gut.

Und weil nach meinem Umzug auf einmal mein billiges Öl verschwunden war (ich will nicht wissen, wo das geblieben ist!), und ich nicht das gute Olivenöl fürs Frittieren verscheuern wollte, hab ich die schlüpfrigen kleinen Scheißerchen (naaa? welcher Film wird hier zitiert?) einfach im Backofen gemacht. Mit Öl bestrichen und so uuungefähre 15 Minuten bei uuuungefähr 180 Grad drin gelassen. 

(Der Tipp für die Backofenversion kam übrigens von dieser kulinarisch begabten Dame, die mich damit vor einem frustrierten Abend bewahrt hat)

Dann zum Honig-Senf-Thymian-Dip - ein Zufallsprodukt ;-)

Eigentlich mach ich immer so ein leckeres Salatdressing:

Zu gleichen Teilen Senf und Honig mit

einem Schuss Öl, deutlich mehr Essig verrühren, mit

Salz, Pfeffer und viel Thymian würzen.

Schon mal gut.

Aaaber: Wenn man davon eine Hälfte über Nacht stehen lässt, wird das ganze richtig dickflüssig. Damit die Salatlage im Falafelbrot beträufeln - zusätzlich zur Tzazikischicht - gibt dem Ganzen eine leckere süß-scharfe Note.

Ich vermute, man riegt die nötige Konsistenz auch hin, wenn man einfach gaanz wenig Öl und Essig nimmt, und lange rührt. Muss den Becher also nicht uunbedingt über Nacht schlunzig auf der Arbeitsfläche vor sich hingammeln lassen ;-)

Montag, 9. Juni 2008

Mein erstes Mal mit Mehl und Grieß

...hatte ich letztes Wochenende, als ich nach vielen begeisterten Erfahrungberichten selbst von mit mir vergleichbaren Kochnoobs  zum ersten Mal meine Faulheit überwand und mich an die Eigenproduktion von Pastaware wagte.


Mit simplen 200gr. Mehl, 100gr. Hartweizengrieß und 3 Eiern ist es aber eigentlich auch ganz gut geworden (und präsentiert sich hier auf einer farbenfrohen Latexunterlage zum Alles-mögliche-zusammenrühren-auseinanderwälzen-und-nebeneinanderlegen).

Weil ich damit - gerade umgezogen - schon beiiinahe meine ganzen Vorräte aufgebrauchte hatte, gabs zu der Hälfte der produzierten Pasta ein kurzfristiges Reste-Sößchen: Aus einem Sahne-Milch-Gemisch (halb genussfreudig, halb kalorienbewusst :-) ), dem Saft einer Limette und ein bisschen abgeriebener Schale derselben, vermengt mit etwas Gemüsebrühe, und zu guter Letzt noch reichlich eingerührtem Parmesan. Den hab ich nämlich IMMER da.



Die Hälfte der Pasta ist übrigens noch übrig, und offenbart mein Aufbewahrungsproblem. Die verwendete, öhm, Kuchenform ist übrigens für Kuchen total praktisch, weil man sie von der Kürze eines Single-Kuchens bis auf eine Länge von 37 Zentimeter (oder so) ausziehen kann. Davon profitiert in gewisser Weise auch die Pasta, schießt aber immer noch deutlich übers Ziel hinaus.