So, endlich hat mich heute gegen 17 Uhr das Büro nach einer arg verlängerten Woche ausgespuckt, und ich komme dazu, euch den ersten der beiden Abstimmungssieger aus der Pasta-Reihe zu zeigen: Orecchiette mit Kichererbsen-Tomaten-Ragout aus dem GU "1 Nudel - 50 Saucen"

Erstmal vorweg: Mit den Saucenmengen aus dem Rezept kommt kein normaler Mensch hin. Ich habe die Menge für 4 Personen gemacht, ungläubig nochmal reichlich aufgestockt, dann zu dritt davon gegessen, und es war schon eher knapp - für jeden halt ein Teller ohne viel Überhang.
Ich schreib deshalb mal, mit welchen Mengen ich gearbeitet hab - hier also für drei Teller:
* 125gr. getrocknete Kichererbsen (oder eine Dose)
* 4 Zweige Rosmarin
* 2 Lorbeerblätter
* 2 getrocknete Chili
* für Fleischesser käme hier noch 100 gr. Pancetta, der wurde bei mir weggelassen, stattdessen reichlich Pinienkerne angeröstet und dazu gereicht
* 2 Knoblauchzehen (laut Rezept 4)
* 10 Salbeiblätter (laut Rezept 4 Blättchen)
* 1 kleine Dose geschälte Tomaten
* reichlich Tomatenmark und eine halbe Packung passierte Tomaten (von mir angesichts der Not hinzugefügt...)
Die Kichererbsen am Vortag einweichen. Dann mit Wasser bedecken, und mit Lorbeer, den Chilis und zweien der Rosmarinzweige auf dem Herd köcheln lassen, bis sie gar sind (etwa eine Stunde, laut Kochbuch.

Hier köcheln sie noch idyllisch und mit viel Platz und Wasser vor sich hin.
Nicht anbrennen lassen! Auch nicht, weil man noch eben am Sonntag was für den Chef fertigmachen musste (ich sags euch, die Woche hatte es in sich...). Lieber öfter mal Wasser nachkippen. Wenn es unerwarteterweise doch anbrennen sollte, den ganzen Scheiß frustriert wegkippen, übellaunig den Topf schrubben und auf die Kichererbsen-Dose im Vorratsschrank zurückgreifen. Dann nochmal von vorne loslegen. Nur gehts jetzt halt schneller wegen Dose, nech?
Knoblauch würfeln. Rosmarin (die anderen beiden Zweige) und Salbei waschen. Die Nadeln vom Rosmarin abzupfen und fein schneiden. Salbei schneiden.
Öl erhitzen. Wenn man Pancetta nimmt, darin andünsten. Sonst nur die Kräuter. Dann Knoblauch dazugeben. Die Dosentomaten zerstückeln und mit Saft dazugeben. Mit Tomatenmark und passierten Tomaten anreichern, bis Menge und Konsistenz stimmen... 10 Minuten köcheln lassen. Dann die Kichererbsen hinzugeben. Mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken. Noch einmal 5 Minuten köcheln lassen. Servieren.

Man, das war eine schwere Geburt, sag ich euch. Dafür ist es im Verhältnis dann ein schmackhaftes, aber nicht soo spektakuläres Essen. Vorteil der Dosenkichererbsen: Damit geht es dann auch entsprechend schnell.