Dienstag, 2. Oktober 2012

Zurechtgezupft!


Die Zupfangelegenheiten sind ja Moment der letzte Kochblogger-Schrei - oder vielleicht auch schon der vorletzte, ich war ja länger nicht vor Ort. So verlockend, wie sie aussehen, kann man das aber zum Einen gut nachvollziehen, zum Anderen animieren sie einen natürlich umso mehr zum nachbacken. Da ich ein großer Zimtfreund bin, und Hefeteig und Zimt auch einfach immer im Hause sind, habe ich mich am vergangenen Wochenende einfach mal an einem Zimt-Zupf-Kuchen versucht, wie ihn auch Cookmania erprobt hat. Und was soll ich sagen: Er war echt, echt lecker. Ich habe nur einen Kritikpunkt: Es war viiiiiel zu wenig. Ich hätte gerne damit hier oder da gestrunzt*, aber dann hätte ich ihn ja auch immer teilen müssen, und das wäre nicht gut gewesen! Das nächste Mal mache ich ein Drittel mehr, denke ich. Ich habe aber auch so eine saupraktische Kastenform zum Ausziehen, da bietet sich das an.

Also, aber für die kleine Menge, von mir - und Cookmania ebenso ähnlich - erprobt, braucht es:
* 325g Mehl
* 55g Zucker
* 1 TL Vanillezucker
* 1 Prise Salz
* 2 1/4TL Trockenhefe
* 80ml Milch
* 55g Butter
* 60ml Wasser
* 2 Eier
Fürs bestreichen:
* Butter
* eine geeignete Zucker-Zimt-Mischung

Und so gehts: Mehl, Zucker, Salz, Hefe verrühren. Milch erwärmen, so dass sie handwarm ist, Butter entweder auch darin erwärmen (meine Becher-Spar-Taktik) oder einfach auch in Wasserbad, Mikrowelle oder bei Zimmertemperatur etwas weich werden lassen. Milch, Butter und Eier zum Teig geben, verkneten. Wisst ihr was? Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, das Wasser aus Cookmanias Rezept dazugegeben zu haben. Echt nicht. (Und der Kuchen ist trotzdem was geworden!). Aber ihr könnt es ja auch mal mit Wasser probieren...
Den Teig in Wasserbad, lauwarmem Ofen oder an der Heizung gehen lassen. Ihn dann nochmal durchkneten, ggf. mit etwas Mehl, wenn er noch zu klebrig ist. Dann ausrollen, und ausgiebig mit geschmolzener Butter bepinseln sowie - das allerwichtigste: Mit reichlich Zucker-Zimt bestreuen. Den Teig in Streifen schneiden, die knapp so breit sind wie die Kastenform. Die Streifen aufeinanderlegen und jetzt so quer schneiden, dass Quadrate entstehen. Die Quadrate hochkant in die Form stellen - am besten etwas locker bzw. versetzt, aber da ruckelt sich sonst bestimmt beim Backen zurecht. Am Ende sieht es auf jeden Fall knorke aus!

*pottig für: angeben.

Kommentare:

grain de sel hat gesagt…

Für mich ist dieses Zupfbrot eindeutig ein Blogbuster - der eindeutig nicht umsonst die Runde mach: köstlich, ungewöhnlich und macht was her!

Behyflora hat gesagt…

Ein ähnliches Rezept habe ich vor kurzem in der Lecker Bakery gesehen und sofort auf meine Nachback-Liste gesetzt.
Mal sehen wann ich es schaffe. Bei dir sieht das ja schon wunderbar aus!

Viele liebe Grüße, Behyflora

Küchenmaus hat gesagt…

ja da hast du Recht, dieses Zupfbrot macht wirklich die Runde, ich denke ich MUSS das jetzt auch einfach mal nachbacken. Vor allem mag ich Zimt ja soooo gerne.

Ich würde dich gerne dazu einladen, dir unsere Foodblog-Community www.kuechenplausch.de mal näher anzuschauen! Es ist eine Community für Foodies rund um das Thema Essen. Du kannst deine Rezepte verlinken, neue Blogs entdecken, neue Foodies kennen lernen, Ideen und Kreationen anderer entdecken und dich mit anderen Austauschen.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ich dich und deinen Blog bald bei uns begrüßen dürfte.

Liebe Grüße
Die Küchenmaus