Freitag, 12. November 2010

'ne schnelle Dünne



Aaarhg, man merkt, dass das Semester wieder in vollem Gange ist. Oder: Ich merke es ;-) Plötzlich sitzt man wieder im Büro und nudelt sich Schokoriegel zwischen die Rippen, weil man nicht gedacht hätte, dass man noch sooo lange am Schreibtisch sitzt; verquickt mit der grausamen Eigenheit des Wintersemesters, das Tageslicht auf die Bürozeiten einzuschränken...

Jedenfalls, im Gegenzug zu der etwas geruhsameren vorlesungsfreien Zeit gehts bei mir auch wieder rund. Das heißt nicht, dass ich nix esse (ganz im Gegenteil...), das heißt nichtmal, dass ich nix koche - oft sind es aber Sachen, die ich schon öfter gemacht habe.

Eine Sache hab ich aber letztens mal ausprobiert. (Das ist mir auch ein bisschen peinlich, aber da muss ich jetzt durch. :-D ) Einen 3-Minuten-Pizzateig!

Der Teig ist mit Hefe, natürlich, aber er muss nicht gehen. Ich wollte Reste verwerten (Mais, Rucola, Paprika), und hatte Pizza gar nicht groß in Erwägung gezogen, weils schnell gehen sollte. Bis ich dann doch zufällig auf ein Rezept gestoßen bin, das nur kneten und dann schon backen beinhaltete. Ich bitte an dieser Stelle all diejenigen, die nach 5 Jahren des Erprobens DEN perfekten Pizzateig gefunden haben, der am besten 2 Tage geht, Nachsicht walten zu lassen (und am besten gar nicht weiterzulesen)! Ich bin jedes Mal neidisch, aber ich kann nicht so lange im Voraus vorbereiten. Woher soll ich um 5 wissen, was ich um 6 essen will? ;-)

Genug der Vorrede, so geht er (wie auf dem Bild - reicht für ein Blech oder zwei kleinere runde Pizzen):
140 ml. Wasser, lauwarmes
½ Würfel Hefe (...oder ein halbes Tütchen *noch mehr schäm*)
250 gr. Mehl
2 EL Öl
1 Prise Salz

Mehl mit Salz in eine Schüssel geben, eine Mulde in der Mitte machen. Hefe mit lauwarmem Wasser verrühren, in die Mulde geben, dann Teil für Teil das Mehl und Öl damit verrühren. Den Teig ordentlich durchkneten, bis er glatt und schön ist. (Wenigstens hier gilt: Gönnt euch ein paar Minuten ;-) ).

Das wars schon! Ich mache eine schnelle Tomatensauce aus passierten tomaten, Tomatenmark und Thymian, Rosmain, Oregano, Basilikum. Darauf kommen in meiner Lieblingsrestevariante frische Tomaten, Mais, Paprika, Oliven, Peperoni und Mozzarella - und nach dem Backen frischer Rucola.



Zeit-Leitungs-Verhältnis: 1a!

Kommentare:

nyla hat gesagt…

schnelle Pizza ist immer gut und sie sieht auch noch verdammt lecker aus

Bengelchen hat gesagt…

Bei mir muss Pizza auch schnell gehen. Eine lange Hefe-Geh-Zeit hab ich da nicht. Bei Cucina Caslinga habe ich auch einen schnellen Hefeteig mit 30 Minuten Gehzeit gefunden. Finde ich für mich ideal. Hefeteig kneten und ruhen lassen. Währendessen Belag schnibbeln, Sauce zubereiten, Teig ausrollen, belegen, fertig.

Gourmande hat gesagt…

schön, dass du wieder mal bloggst!
Und ooooh, so ne Pizza hätte ich jetzt auch gerne!!!